Geburtsstadt des Schwibbogens
Die 1654 mit Erlaubnis des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. gegründete Bergstadt liegt im südlichen Teil des Erzgebirgskreises an der sächsisch-böhmischen Grenze. Jahrhundertelang formte der Bergbau das Antlitz der Stadt. Noch heute findet der interessierte Besucher viele Zeitzeugen aus dem „Berggeschrey" der damaligen Zeit.
Durch die Höhenlage zwischen 700 und 1000 m ü. NN zählt Johanngeorgenstadt zu einem der schneesichersten Wintersportorte in der deutschen Mittelgebirgslandschaft. Glitzernde Schneekristalle, tief verschneite Wälder, malerische Ausblicke über den Erzgebirgskamm, Impressionen in Weiß erwarten den Besucher. Zahlreiche sportliche und kulturelle Einrichtungen bieten den Gästen von Johanngeorgenstadt ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm.
Weitere touristische Angebote und Sehenswürdigkeiten sind das Schaubergwerk Frisch Glück „Glöckl“ mit Mettenschicht, der Pferdegöpel, der holzgeschnitzte Exulantenzug, der Auersberg mit Aussichtsturm, die neogotische Stadtkirche, die historischen Postmeilensäulen, das Naturbad „Am Schwefelbach“, das Hallenbad, die Sport- und Begegnungsstätte „Franz Mehring“, die Boulderhalle „Kraftwerk Erz Block“, die Heimatstube, die Kegelbahn, die Roller- und Skatingbahn sowie der größte freistehende Schwibbogen der Welt.
Der gut frequentierte Grenzübergang im Stadtteil Wittigsthal ist für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Nachbarland Tschechien. Auch mit der Bahn lässt sich das böhmische Kurzentrum Karlovy Vary durch eine herrliche Landschaft bequem erreichen.
Eine Vielzahl von Veranstaltungen lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Bergstadt. Dazu gehören beispielsweise die Feierlichkeiten anlässlich des Stadtgründungstages am 23. Februar, die Gartenfeste im Sommer, das Altstadtfest im August, der Frühlingsmarkt im Mai und der Naturmarkt im Herbst. Mit dem traditionellen Pyramidenanschieben im November wird die Weihnachtszeit eingeläutet. Am dritten Adventswochenende findet zudem das Schwibbogenfest, der Johanngeorgenstädter Weihnachtsmarkt, statt.
Johanngeorgenstadt gilt als Geburtsstadt des erzgebirgischen metallenen Schwibbogens. Das älteste Exemplar trägt die Jahreszahl 1740 und wurde vom einheimischen Bergschmied Teller gefertigt.
Eibenstocker Straße 52 a
08349 Johanngeorgenstadt
03773 888280